
Andreas Rentz ist Historiker und auf die Erforschung von christlichem Antisemitismus spezialisiert. Nach dem Studium der Geschichte und der Lateinischen Philologie wurde er 2018 als Stipendiat der Gerda-Henkel-Stiftung an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert. Von 2023 bis 2026 bearbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Holocaust-Studien des Instituts für Zeitgeschichte München das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt „Das Judasfeuer. Geschichte und Gegenwart eines antisemitischen Osterbrauchs im deutschsprachigen Raum“. Im Jahr 2024 veröffentlichte er seine Studie „Der ‚Geldjude‘. Antijüdische ökonomische Stereotype im mittelalterlichen Deutschland bis zur Großen Pest“ bei den Europäisch-Jüdischen Studien des Moses-Mendelssohn-Zentrums Potsdam. Er lehrte 2025 an der Universität der Bundeswehr München, hält Vorträge, gibt Workshops, rezensiert regelmäßig für das Journal „sehepunkte“ und fungiert als Peer-Review-Gutachter für wissenschaftliche Publikationen.
Kontakt: andreas.rentz@posteo.de